Nach 10 Jahren haben wir uns dazu entschieden, den besten Punk-Freundschaftsdienst der Galaxis (= "Abgefuckt liebt Dich", außer Erotikon VI) weiterzugeben.

Abgefuckt liebt Dich ist ab jetzt zu finden unter:

http://www.abgefuckt-liebt-dich.de

Du hast mich gefragt, ob ich weiß, was Liebe ist. Ich beweise Dir jetzt, dass ich es weiß.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich orientierungslos dahintaumelte, die Zeit, als ich nicht mehr weiter wusste, als Stimmen mir zuflüsterten: "Komm mit, Jan". Und als sich die Stimmen zu Wesen wandelten, die mich mit ihren warmen Händen streichelten und als diese Hände zu knochigen Klauen wurden, die mich packten und mich in einen Abgrund zogen, und als meine Augen nicht mehr als schwarz unter mir sahen, und als ich dann auf dem Weg in die Dunkelheit noch einmal den Kopf nach oben wandte, und ich Dich dort nah am Rand des Abgrunds stehen fühlte, weinend und zitternd vor Angst, und als Du dann hinter mir hergesprangst, und mit dem Licht, das Du mit aller Kraft aus Dir herausscheinen liessest, voller Mut gegen die Wesen kämpftest, ihre Hände von mir abgeschlugst und mich wieder nach oben trugst, als Du mich auf den Boden legtest, und deine Arme um mich wandest, weil ich so erbärmlich fror, da erkannte ich, dass ich ohne Dich selbst zu einem dieser Wesen geworden wäre und dass Du mit deinem Herz meine Seele gerettet hast.

Daher weiß ich, was Liebe ist.



"ich hätte es mir ja auch denken können
irgendwann bleibt im leben
die liebe kleben
das war's dann eben"

Das war die Band

Abgefuckt-Logo

2004 bis 2007

Heiss und neu!
Abgefuckt Album Download Gute Nachrichten

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(6 Songs, Songtexte sind mit drin)


Alt und trotzdem scharf!
Abgefuckt Album Download Frustsalat

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(12 Songs, Texte sind auch drin)


Abgefuckt waren: Bernd Balboa (Bass, Gesang), Fabian LeChuck (Schlagzeug, Gitarre) und Jan Rakete (Gitarre, Gesang, Texte)

Wir schoben unsere Räder. Für zwei Menschen, mit jeweils einem Rad in der Hand, ist der Bürgersteig einfach zu klein um nebeneinander zu gehen und so wechselten wir auf die Straße. Es war ohnehin nichts los draußen. Ich liebe sowas. Wenn mich jemand nach der besten Zeit meines Lebens fragen würde, dann würde ich sagen: "Jeden Samstag morgen zwischen halb fünf und sechs."

Sie schien genauso zu denken, denn sie summte vor sich hin. Es war "Teenage spaceship" von Smog. Unfassbar, dass sie das kannte. Jedoch jetzt was zu sagen, wäre irgendwie in diesem Moment absolut ruinierend gewesen. Also sagte ich nichts. Auch nicht, als auf dem Weg die Straßenlampen ausgeschaltet wurden. Solange, bis wir vor meiner Haustür standen und ich mein Fahrrad an die Wand lehnte, um es abzuschließen. Ich drehte mich um und sah sie an.



Als sie auf ihr Fahrrad stieg und davonfuhr, spiegelten sich bereits die ersten Sonnenstrahlen in den oberen Fenstern der gegenüberliegenden Häuser und es wurde langsam warm. Ich stand noch einige Zeit vor meiner Haustür und blickte die Straße entlang. Es war immer noch kein anderer Mensch zu sehen und ich, ich fühlte mich wunderbar allein in dieser Stadt von Hunderttausend.