Amon Amart, Evile (abgesagt!)
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Die Pforten öffneten leider im Zeitverzug, was meiner Meinung nach absolut nervt. Bereits im Konzertsaal, erfuhr ich von einem Kollegen, dass die Vorband "Evile" abgesagt wurde, da dere Bassist krank war und stattdessen eine Ersatzband gefunden wurde.
Keiner kennt ihren Namen, der Auftritt war völlig unprofessionell. Eher ein Kinder- oder Emokonzert. Dazu kam noch, dass einige völlig betrunkene Kerle es fertig brachten Kinder in den Moshpit zu stellen.
Nach der etwas ernüchternden Vorband kamen nun endlich "Amon Amarth" auf die Bühne. Ein Moment, von dem Man nur träumen kann. Im Hintergrund prangte eine Flagge mit dem Cover von "Twilight of the Thundergod". Es war dunkel und der Kunstnebel umhüllte die Bühne, als Johan Hegg die Bühne betrat.
In der kompletten 1 1/2 stündigen Vorstellung gaben die Jungs vollgas. Es wurden die "Klassiker" der Band gespielt, aber auch neues Material vom oben erwähnten aktuellen Album. Das Beste am Konzert war jedoch die Zugabe. Wieder eine verlassene, neblige Bühne. Und im Hintergrund das Schreien eines Raben. Jeder wusste, was das bedeutete: "Cry of the black Birds". Noch nie habe ich auf einem Konzert einen solchen Lärm durch das Publikum gehört. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre folgte darauf das absolut unverwechselbare Intro-Riff von "Pursuit of Vikings". Die Fans schrien so laut, dass die beiden Gitarristen der Band ihr Spiel unterbrechen mussten.
Fazit: Die etwas unprofessionelle Vorband wurde vom Headliner "Amon Amarth" mehr als wettgemacht. Es war ein Konzert, welches nur so vor Energie strotzte.
Auch wenn ich am Schluss das Plektrum von Ted Lundström aus der Hand geschlagen bekommen habe, es war wohl das schönste Konzert meines Lebens.