King Of The Jungle (Last Resort)
Veröffentlichung: , Medium:
"Last Resort" gründeten sich Anfang der 80er in Herne Bay, noch mit anderem Sänger, nämlich Arthur Kay. Nachdem Roi Pearce den Gesang übernahm, wurden ein paar Demotracks aufgenommen, die als Kassette unter die Leute gebracht wurden. Nach Samplerbeiträgen für "Strength thru Oi" und "Carry on Oi" sowie dem Debut-Album "Skinhead Anthems" erlangten sie schnell Kultstatus.
Nach Southall,Gewaltausschreitungen bei Konzerten und Medienkampagnen löste die Band sich Mitte der 80er auf. Mittlerweile haben sie sich mit anderer Besetzung wieder reformiert. Daß sie mehr zu bieten haben, beweist dieses doch abwechslungsreiche Album.
Lyrische Poesie braucht man nicht zu erwarten, aber sie nur auf ihre Skinhead- und Gewaltthematik zu reduzieren wäre auch nicht richtig.
Das Album fängt mit zwei Streetpunkknallern an, kann aber auch ruhige, melancholische Stücke vorweisen, "Freedom" und "Rebels with a cause". Neben schnellen, agressiven Stücken wie "Rose of England", "Resort Boot Boys" oder "We Rule OK" gibt es aber auch rockige Nummern: "Horror Show", "Rubber Jenny" und "Right To Remain Silent".
Textlich drehen sich die Lieder um Working class, Armut, Gewalt und Clockwork Orange - Themen.
Das Album ist deswegen so interessant, weil es die bekanntesten Hits beinhaltet, aber zum Schluß auch die Richtung zeigt, in die The Resort später gehen, nämlich stinknormalen Rock.